Wie Du Loslassen trotzdem lernen kannst:

Loslassen: Leichter gesagt als getan...


    "Love it, change it or leave it" - vielleicht kennst Du den Spruch auch. "Liebe es, verändere es - oder lass es es los." Und häufig gibt es Dinge in unserem Leben, da bleibt nur die letzte Möglichkeit: Das Loslassen.

    Aber warum ist das so schwer, das Loslassen?


    Loslassen ist so schwer, weil es bedeutet, dass wir uns innerlich von etwas verabschieden müssen: Von einem Wunsch, den wir hatten, von einem Menschen - oder auch von Dingen, die schon lange in unserem Leben sind.

     Die große Frage, die dann immer kommt ist: Was kommt dann? Was kommt nach dem Loslassen?

     Kommt die große Freiheit, die großer Erleichterung? Oder vielleicht doch die innere Leere?

     Loslassen macht so viel Angst, weil es bedeutet, dass wir etwas ein für alle mal verlieren könnten. Und vor diesem Verlust haben wir Angst.

     Doch manchmal geht es nicht anders: Dann müssen wir einfach loslassen. Einen früheren Partner, unsere Kinder, unsere Vergangenheit, unseren alten Job...

    Die Frage ist, was machen wir dann?

     Klammern wir uns weiter an all die alten Dinge, die uns nicht weiter bringen und oft sogar schaden? Oder wollen wir eine andere innere Haltung einnehmen und unsere Vergangenheit loslassen?

     Wir können die Perspektive wechseln und nach den guten Dingen suchen, die mit dem Loslassen zusammen hängen. Wir können uns fragen: "Was ist gut daran, dass ich das jetzt nicht haben kann?" - "Was ist gut daran, dass das vorbei ist?" - "Welche Möglichkeiten eröffnet mir das?"

Loslassen

     Das ist natürlich im ersten Moment gar nicht so leicht... denn wir sehen nur den Verlust und noch nicht den Gewinn, der gleichzeitig damit einher kommt. Oft sehen wir erst Jahre später, wie gut es doch war, dass manche Dinge einfach nicht funktioniert haben. Denn das führt uns wieder in eine ganz andere Richtung - in eine Richtung, die gut ist für uns.

     Denn alles, was überhaupt nicht funktionieren will, ist auch nicht für uns vorgesehen. Ein Fisch kann jahrelang noch so verbissen darum kämpfen - er wird niemals über das Land hüpfen wie ein Känguruh. Und ein Känguruh wird auch niemals die Weiten des Meeres erkunden. Es ist einfach nicht Ihre Natur.

     Känguruhs und Fische wissen das. Ganz schön clever von Ihnen, wenn Du mich fragst... ;-) Zumindest viel cleverer als das, was wir als Menschen manchmal tun: Da versuchen wir jahrelang etwas zu sein, was wir gar nicht sind - und wundern uns dann, warum es nie funktioniert.

     Wenn etwas immer wieder vor die Wand läuft: Lass es los. Lass es gehen. Übe Dich darin: Loslassen.

     Das hat nichts mit aufgeben zu tun - sondern einfach nur mit gesundem Menschenverstand. Wir müssen nicht im Meer rumschwimmen, wenn wir Känguruhs sind. Oder Elche. ;-)

     Finde für Dich heraus, wann etwas wirklich nicht in Deiner Natur liegt - und dann lass es los. Finde die positiven Aspekte, die mit dem Loslassen genau so da sind wie die negativen. Verändere Deinen Blickwinkel auf das, was gut ist - und dann geh weiter. Sei das Känguruh, das Du bist! ;-)

     Alles Liebe

Andre Loibl

     Dein André

  P.S.: Wenn es Dinge gibt, die Dich immer wieder runterziehen im Leben - wenn Du das Gefühl hast, Du trägst einen riesigen Ballast mit Dir herum, dann kann solltest Du Dir die nächste Seite auf jeden Fall anschauen:

Loslassen



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